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Geschichte des Instituts

Das Institut für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre wurde 1950 von Prof. Dr. Hans Peters zunächst als verwaltungswissenschaftliche Abteilung des Forschungsinstituts für Sozial- und Verwaltungswissenschaften an der Universität zu Köln gegründet. 1959 wurde diese Abteilung aus dem Forschungsinstitut ausgegliedert und als eigenes Institut für Verwaltungswissenschaft etabliert. Zugleich wurde es Institut der Universität. Hans Peters leitete das Institut bis zu seiner Emeritierung. Am 1. März 1966 wurde Prof. Dr. Klaus Stern als Nachfolger von Hans Peters berufen und zum Direktor des Instituts ernannt. 1967 erfolgte angesichts der erweiterten Aufgaben und der größeren Bibliotheksausstattung die Umbenennung in Institut für öffentliches Recht und Verwaltungslehre. Klaus Stern leitet dieses neu benannte Institut dann bis zu seiner Emeritierung. Prof. Dr. Peter J. Tettinger führte die Institutsarbeit als geschäftsführender Direktor von April 1998 bis zu seinem Tode im September 2005 fort, wobei er Schwerpunkte insbesondere im Europa-, Landesverfassungs- und Sportrecht setzte.

Im April 2006 übernahm Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas von Danwitz die Leitung des Instituts. Gegenwärtig ist er im Hauptamt Richter am Gerichtshof der Europäischen Union.

Die Forschungstätigkeit im Institut erstreckt sich vor allen Dingen auf das Staatsrecht und das allgemeine Verwaltungsrecht sowie die Verwaltungslehre. Einbezogen ist auch das Kommunalrecht und das Wirtschaftsverwaltungsrecht. Mit dem Institut verbunden ist auch die Herausgeberschaft der Schriftenreihe "Studien zum öffentlichen Recht und zur Verwaltungslehre", von der über 60 Bände erschienen sind. Sieben frühere Assistenten des Instituts wurden inzwischen habilitiert und auf Lehrstühle berufen. Die Zahl der Doktoranden ist auf etwa 150 angewachsen. Die Bibliotheksbestand beträgt etwa 50.000 Bücher und Zeitschriften.

Viele ausländische Gastwissenschaftler verbrachten am Institut kürzere oder längere Forschungsaufenthalte. Sie kamen insbesondere aus Japan, den Vereinigten Staaten von Amerika, Polen, Spanien, China, Taiwan, Südafrika, Südkorea, Ungarn und Italien. Mehrere nationale und internationale Symposien und Kongresse wurden vom Institut veranstaltet.